©Nohcab Ein Interview mit Simon De Ramecourt, Küchenchef und Manager von La Tablée
Simon De Ramecourt, ein leidenschaftlicher und wagemutiger Koch, hat sich neu erfunden, um seine Vision einer regionalen, kreativen und sozial verantwortlichen Küche zu verwirklichen. Seit Herbst 2021 betreibt er das La Tablée in Peuplingues: ein gemütliches Restaurant, in dem jedes Gericht die tiefe Verbundenheit mit dem Land und der Küste der Opalküste widerspiegelt. Auf seiner kulinarischen Reise teilt Simon seine Motivation und seine Vision für seine Gäste.
Wann wurde Ihnen klar, dass Kochen Ihr Weg sein würde?
„Ich bin in der Somme-Bucht aufgewachsen, habe Sport und anschließend Elektrotechnik in Lille studiert, aber schnell gemerkt, dass das nichts für mich war. Mich begeisterte vielmehr das Kochen, die Art von Kochen, die ich mit meiner Familie teilte. Deshalb beschloss ich mit 20, mich beruflich neu zu orientieren und in die Gastronomie zu wechseln.“
Kochen ist seine große Leidenschaft, eine Liebe, die ihm durch unzählige Familienmahlzeiten weitergegeben wurde. So war es nur natürlich, dass er sich mit 20 Jahren entschied, sich beruflich neu zu orientieren und in die Gastronomie zu wechseln.
Welche Erfahrungen mit Spitzenköchen haben Sie gemacht?
Ich hatte das große Glück, an der Seite renommierter Köche zu lernen. Clément Marot Er teilte seine Erfahrungen und seine Sichtweise auf den Beruf mit mir. Florent Ladeyn Sie machte mich mit der regionalen und authentischen Küche vertraut, ebenso wie mit seltenen Techniken wie der Fermentation oder dem Kochen über offenem Holzfeuer.
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©nohcab „Diese Erfahrungen in gehobenen Restaurants und Bistros haben mir die Strenge und die hohen Ansprüche vermittelt, nach denen ich gesucht habe. Sie haben mir auch eines bestätigt: Ich wollte eines Tages mein eigenes Restaurant eröffnen und eine Küche anbieten, die widerspiegelt, wer ich bin.“
Wie begann das Abenteuer La Tablée?
Meine Partnerin Coline und ich planten, gemeinsam ein Restaurant zu eröffnen. Nach einigen Jahren in Lille wollten wir ans Meer zurückkehren. Die Opalküste war die naheliegende Wahl: ein idealer Ort, um unsere beruflichen Ambitionen mit unseren familiären Bindungen in Einklang zu bringen.
Die Gemeinde Peuplingues schrieb die Schaffung eines Gemeinschaftsraums im Herzen des Dorfes aus. Wir nutzten die Gelegenheit und begannen mit diesem Projekt, bei dem wir eine modernere Küche als die bisherige vor Ort angeboten haben.
Der Empfang war überwältigend. Dank meiner Teilnahme an einer Kochshow war die Bekanntheit von Anfang an hoch. In den ersten sechs Monaten lockte diese Popularität viele Gäste an und sorgte für ein volles Restaurant.
Wie würden Sie die Atmosphäre Ihres Restaurants beschreiben?
Zuerst, ein Ort der Begegnung und GeselligkeitWir sind ein kleines Team von fünf Personen, davon zwei in der Küche, was es uns ermöglicht, jedem Gericht besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Bei der Eröffnung wechselte die Speisekarte alle fünf Wochen und bot drei Vorspeisen, drei Hauptgerichte und drei Desserts. Heute verfolgen wir zwei Ansätze:
- Mittag Bistronomische Küche mit neu interpretierten Klassikern
- Abend : eine eher gastronomische Speisekarte mit Fokus auf qualitativ hochwertige Produkte.
Alles ist hausgemacht, wobei saisonale Produkte und lokale Erzeuger Vorrang haben.
©Nohcab „Was ich liebe, ist, Menschen zu überraschen, ihnen ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und mit unerwarteten Geschmackskombinationen zu experimentieren.“
Wie würden Sie Ihre Küche definieren?
Mein Leitprinzip ist Regionalität. Unsere Region ist reich an außergewöhnlichen Produkten: Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse aus der Region… Ich nutze dieses Terroir, um traditionelle Rezepte neu zu interpretieren und ihnen eine moderne Note zu verleihen. Manchmal stelle ich mich selbst vor neue Herausforderungen, zum Beispiel, indem ich Gemüse in ein Dessert einarbeite. Ich liebe es auch, Land und Meer zu verbinden: die Vielfalt der Küste mit der des Hinterlandes zu vereinen und so eine Küche zu kreieren, die unser Erbe widerspiegelt. Kochen verbinde ich mit Entdeckung und Erneuerung. Mein Ziel ist es, mutig zu sein, zu überraschen…
©Nohcab Ein kleines letztes Wort?
Entdecken Sie das Dessertrezept des KüchenchefsMeine Küche entwickelt sich mit meinen Gästen weiter, doch was mich wirklich antreibt, ist, sie auf eine neue Reise mitzunehmen: zu Entdeckungen, Kreativität und der Freude am Aufbrechen von Routinen. Wenn Sie sich gerne überraschen lassen oder einfach nur gut essen möchten, lade ich Sie herzlich an meinen Tisch ein!
— Simon De Ramecourt